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poecilotheria regalis

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poecilotheria regalis

Beitrag  Sascha am Di Jan 01, 2013 4:58 am

wissenschaftlicher Name: Poecilotheria regalis

Trivialname: Indische Ornament-Vogelspinne





Beschreibung:

P. regalis ist mit einer Körperlänge von bis zu 8cm und einer Spannweite von bis zu 18cm relativ große Art. Die Grundfarbe der Tiere ist ein helles Grau. Über den ganzen Körper geht eine deutliche Ornamentfärbung (die in der Form an ein Eichenblatt erinnert) in den Farben Grau bis Schwarz.

Alle acht Beine sowie die Taster sind abwechselnd Schwarz und Grau gefärbt, wobei die Unterseite der vorderen Extremitäten eine Gelbe Warnfärbung aufweißt. Ein deutliches Erkennungsmerkmal (und Abgrenzung zu anderen Peocilotheria-Arten) ist ein kräftiger weißer Strich auf der Unterseite des Opistosomas (Hinterkörper).

Im Gegensatz zu den Weibchen sind die Männchen von P. regalis meist unscheinbarer gefärbt. Bei diesen dominieren Braun und Grautöne und die Ornamentzeichnung ist weniger bis gar nicht vorhanden.

Das Gift:

Auch wenn ein Biss von P. regalis im Allgemeinen nicht tödlich verläuft ist im Umgang mit den Tieren äußerste Vorsicht geboten. Nach einem Biss kann es zu starken Schmerzen, lokalen Schwellungen und starker Rötung sowie zu Krämpfen kommen. Treten diese Symptome verstärkt auf kann auch der Weg ins Krankenhaus notwendig werden um die Folgeerscheinungen des Bisses zu beobachten und gegebenenfalls zu lindern. Besonders bei Allergikern ist Vorsicht geboten da es bei diesen durchaus zu unangenehmen Komplikationen kommen kann.

Im Umgang mit den Tieren sollte man also möglichst jeden direkten Kontakt vermeiden. Ist es notwendig die Tiere umzusetzen sollte man Hilfsmittel wie Pinzetten und Heimchendosen verwenden. Besonders beim Umgang mit Männchen der Art ist mit sehr viel Sorgfalt zu arbeiten, da diese im Allgemeinen ein deutlich potenteres Gift als die Weibchen besitzen.

Verbreitung und Vorkommen:

Peocilotheria regalis ist im Süden von Indien beheimatet. Dort ist sie auf Grund von Verschleppung und ihrer Anpassungsfähigkeit in einem sehr großen Gebiet vertreten.
Gefährdung und Schutzstatus:

Die Indische Ornament-Vogelspinne ist zurzeit nicht besonders geschützt. (Die aktuelle Bestandsliste und weiteres über das Washingtoner Artenschutzabkommen gibt es auf der cites -Homepage bzw. der Homepage des bfn zu finden).

Allerdings gibt es in Indien und Sri Lanka strenge Ausfuhrbestimmungen auf deren Zuwiderhandlung hohe Strafen stehen. Trotz dieses strengen Ausfuhrverbotes sind die Bestände der Art in Indien, auf Grund von Habitatzerstörung, gefährdet.

Verhalten in der Natur:

P. regalis sind nachaktive Baumbewohner. Sie nutzen die Risse, Spalten und Höhlungen der Bäume als Wohnhöhlen. Dabei bevorzugen die Tiere keine besonderen Bäume, selbst Gebäude mit entsprechenden Ritzen und Hohlräumen werden als Ruheplatz angenommen.

Die Aktivitätsperiode und Aktivitätsdauer richtet sich nach der Jahreszeit. So sind die Tiere in der Regenzeit (im natürlichen Habitat etwa von April bis November) deutlich aktiver als in der Trockenzeit. Während der Trockenzeit kann es sogar passieren dass sich mehrere Generationen von Spinnen eine Wohnröhre teilen um so den Wasserverlust (der über die Atmung entsteht) möglichst gering zu halten.

In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet beginnt die Paarungszeit am Ende der Trockenzeit.

Haltung im Terrarium:

Als Baumbewohner brauch die Ornament-Vogelspinne ein Terrarium das vor allem hoch genug ist. Die eigentliche Größe hängt dabei vom Alter der Spinne sowie der gewünschten Haltungsform ab.

Für ein ausgewachsenes Regalisweibchen kommt ein Terrarium mit den Maßen 20cm*30cm*30cm bis 30cm*30cm*40cm in Frage. Falls mehrere Tiere gemeinsam aufgezogen bzw. der Nachwuchs beim Muttertier herangezogen werden soll sollte die Breite des Terrariums wenigstens 80cm betragen.

Als Bodengrund für das Becken eignet sich Terrarienerde bzw. Kokoshumos. Die Rück- und Seitenwände können mit Kork- oder Kokosfasermatten beklebt werden und bieten den Tieren so mehr Sichtschutz. Des Weiteren gehört eine senkrecht aufgestellte (halbierte oder vollständige) Korkröhre als Versteck zur wichtigsten Einrichtung des Behälters. Eine kleine, nicht zu tiefe, Schale mit frischem Wasser sollte ebenfalls im Terrarium stehen so das die Tiere bei Bedarf ihren Flüssigkeitsverlust ausgleichen können.

Eine Bepflanzung des Behälters ist prinzipiell nicht notwendig. Allerdings erhöht diese den optischen Wert des Beckens und hilft die benötigte Luftfeuchtigkeit zu erhalten. Dafür eignen sich z.B. alle Möglichen klein bleibenden Rankpflanzen (z.B. Efeu, Efeutute, Ficus pumila, Ficus benjamina).

Ca. 12h am Tag sollte das Terrarium mit einem kleinem Spotstrahler oder einer kleinen Halogenlampe beleuchtet werden. Dieser sorgt erstens für einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus und zweitens für die benötigten Temperaturen von 26-28°C. Bei der Beheizung ist darauf zu achten das die Temperaturen nicht über 30°C steigen da diese bereits kritisch für das Tier werden könnten.

Mittels dem versprühen von Wasser (z.B. mit einer Blumenspritze) ist es Möglich die erforderlichen 60-70% Luftfeuchte während der Regenzeit zu schaffen. Während des Winters(Trockenzeit) wird dementsprechend weniger gegossen so dass die Werte auf 40-50% fallen.

Vergesellschaftung:

P. regalis gelten als soziale Spinnen, was innerhalb der Gattung der Vogelspinnen eine Ausnahme ist. Bei dieser Art ist es möglich mehrere Tiere in einem entsprechend großem Terrarium gemeinsam zu halten. Vorraussetzung dafür ist das genügend Versteckplätze zur Verfügung stehen und die Spinnen gut im Futter stehen.

Auch ist es möglich die Nachzuchten im Terrarium des Muttertieres schlüpfen zu lassen, was interessante Einblicke in das Sozialverhalten der Spinnen bieten kann (so teilt das Muttertier z.B. sein Futter mit den Spiderlingen). Eine absolute Garantie dass es nicht zu kannibalistischen Vorfällen kommt ,vor allem wenn es unter dem Nachwuchs schwächelnde Exemplare gibt, gibt es allerdings nie.

Eine Vergesellschaftung mit anderen Poecilotheria-Arten ist zwar denkbar aber auf Grund der Gefahr von Hybridisierung nicht anzuraten.




Trockenruhe:

In der Natur ist die Ornament-Vogelspinne einem deutlichem Unterschied zwischen Trockenzeit und Regenzeit ausgesetzt. Auch wenn die Tiere als sehr tolerant gegenüber suboptimaler Luftfeuchte gelten macht es Sinn die Jahreszeiten im Terrarium nachzustellen.

Im natürlichen Habitat der Tiere gibt es von Mitte April bis in den November hinein eine ausgeprägte Regenzeit. In den restlichen Monaten gibt es so gut wie keinen Niederschlag.

Neben der Schwankung in den Luftfeuchtigkeitswerten gibt es auch noch Schwankungen in den Temperaturen. So pendeln diese je nach Herkunftsgebiet von teils unter 20°C im Winter und über 30°C im Hochsommer. Im Terrarium kann man also während der Trockenperiode auch die Temperatur um einige Grad auf 22-25°C senken.

Im Terrarium ist es sicher ausreichend die Trockenperiode über einen Zeitraum von 2-3 Monaten während unseres Winters zu simulieren. Während dieser Ruheperiode werden die Tiere zurückgezogener leben und auch weniger Nahrung zu sich nehmen. Sie werden weniger aktiv sein um einen zu großen Wasserverlust zu vermeiden.

Selbstverständlich sollte man die Tiere während dieser Zeit genau beobachten um bei eventuellen Problemen sofort eingreifen zu können und gegebenenfalls die Luftfeuchte und die Temperaturen wieder hoch setzen zu können.

Vermehrung:

Bevor man über das Thema Nachzucht nach denkt sollte man sich im Klaren sein das pro Kokon von P. regalis 150-200 (in Ausnahmefällen auch bis 300) Jungtiere zu erwarten sind. Diese bedeuten natürlich einen erheblichen Bedarf an Futter, Platz und Zeit.

Die Paarung findet nach einer erfolgreich durchgeführten Trockenruhe statt. Hat sich das Weibchen nach der Ruhepause das erste Mal gehäutet kann es in ein vorbereitetes Verpaarungsterrarium überführt werden (dieses sollte etwas größer sein als ein Terrarium für Einzelhaltung -> siehe Haltung im Terrarium).

Nach dem sich das Weibchen im Terrarium einige Tage eingewöhnt hat kann das Männchen unter ständiger Beobachtung hinzugesellt werden. Hat es das Weibchen mit bekommen wird das Männchen anfangen mit den Tastern und den vorderen Extremitäten auf den Untergrund zu klopfen. Das Weibchen wird dieses klopfen wenn es paarungsbereit ist erwidern. Sollte das Weibchen nicht „antworten“ ist es sinnvoll das Männchen erst mal wieder aus dem Becken zu entfernen und den Versuch einige Tage später zu wiederholen um Verluste zu vermeiden. Sind beide Geschlechter paarungsbereit kommt es zu einem imposanten und lang andauernden Balztanz. Die eigentliche Verpaarung geht dann aber schnell von statten. Anschließend „flüchtet“ das Männchen so schnell es kann um nicht Opfer seiner Partnerin zu werden. Jetzt kann und sollte man es wieder aus dem Becken nehmen und in sein eigenes überführen.

Bei erfolgreicher Paarung dauert es jetzt ca. 6-8 Wochen bis das Weibchen einen Kokon baut und darin die Eier ablegt und jetzt mit dem gespeicherten Sperma befruchtet. Der Kokon kann jetzt einzeln gezeitigt werden oder auch beim Muttertier belassen werden. Nach ca. drei Wochen haben sich im Kokon die Prälarven entwickelt. Weitere drei Wochen später sind aus ihnen Larven geworden die jetzt den Kokon verlassen und die nächsten Wochen noch beim Muttertier bleiben.

Nach der Häutung zur Nymphe verlassen die kleinen Spinnen die Wohnröhre der Mutter und fangen an selbst auf die Jagd zu gehen. Jetzt kann man die Jungspinnen einzeln oder in kleinen Gruppen in entsprechenden Gefäßen (Heimchendosen, Vorratsdosen, etc.) groß zu ziehen. Bis zur Geschlechtsreife dauert es jetzt je nach Ernährung ca. 24 Monate.

Ernährung:

Das Hauptfutter für P. regalis stellen verschiedene Grillenarten dar(die Größe des Futters passend zur Größe der Spinne). Dabei kommen alle handelsüblichen Grillenarten wie: Heimchen, Steppengrille, Kurzflügelgrille, ... in Frage (diese sollten vor dem Verfüttern selbst gut angefüttert sein um möglichst hochwertiges Futter darzustellen).

Auch kann man versuchen neben den Grillen als Futter Heuschrecken, Schaben und Fliegen anzubieten (Diese Arten bieten immer eine gute Abwechslung wenn sie angenommen werden). Besonders für Jungtiere eignet sich auch die Stummelflügelvariante der Obstfliege. Bei Ausgewachsenen P. regalis ist es sogar möglich frisch geborene Mäuse an zu bieten. Diese helfen insbesondere nach der Häutung und der Eiablage benötigte Reserven wieder aufzubauen.

Gefüttert wird im Normalfall aller 8-10 Tage. Nach einer längeren Futterpause (z.B. nach der Häutung) auch öfter. Jungtiere sollten aller 2-3 Tage Futter erhalten. Futterreste sollten spätestens einen Tag nach der Verfütterung aus dem Becken entfernt werden. Besonders überlebende Grillen können einer Spinne in der Häutung gefährlich werden und sollten nicht unkontrolliert im Becken verbleiben.

Eine längere Futterpause von 2-3 Wochen (z.B. während des Urlaubes) stellt bei gut ernährten Tieren kein Problem dar. Bei der Gemeinschaftshaltung von Jungtieren sollten diese aber immer gut im Futter stehen, sonst kann es durchaus zu Kannibalismus kommen.

Häutung:

Im Gegensatz zu den Wirbeltieren haben Spinnen ein Außenskelett das dem Spinnenkörper, entsprechende den Knochen bei Wirbeltieren, Stabilität gibt. Dieses wächst allerdings nicht mit der Spinne mit und muss so im Laufe ihres Lebens (vor allem während des Wachstums) immer wieder erneuert werden.

Bis zur Geschlechtsreife häuten sich die Spinnen durchschnittlich zehn Mal, wobei die letzte Häutung als Reifehäutung bezeichnet wird. Männchen häuten sich nach dieser meist nicht noch mal da ihre Lebenserwartung ab dann nur noch ein paar Monate beträgt. Weibchen hingegen häuten sich weiterhin ein Mal im Jahr (meist nach der Trockenzeit).

Erste Anzeichen dafür das die Häutung bevorsteht sind das die Spinne das Fressen einstellt und sich in ihre Wohnhöhle zurückzieht. Dort spinnt sie sich dicht ein um so vor Fressfeinden sicher zu sein (zu diesem Zeitpunkt darf kein lebendes Futter mehr im Behälter sein da die Spinne sich nicht mehr wehren kann). Die eigentliche Häutung wird man dabei selten zu Gesicht bekommen aber den erfolgreichen Vollzug erkennt man spätestens wenn die alte Haut im Terrarium liegt und die Spinne wieder aktiv umherstreift.

Zur Häutung selbst legt sich die Spinne mit ausgestreckten Beinen auf den Rücken (also keine Angst die Spinne ist nicht Tod ... dann würde sie mit angezogenen Beinen da liegen). Nun erzeugt sie einen Überdruck im Vorderkörper der dazu führt das die Haut an der Naht aufplatzt. Nach und nach befreit sie sich jetzt, mit den Beinen zuerst und dem Hinterkörper zum Schluss, aus ihrer alten Haut. Anschließend macht die Spinne noch eine Art Dehnübungen um dafür zu sorgen dass die Haut um die Gelenke nicht vollständig aushärtet.

Im Zuge der Häutung werden übrigens auch verlorene Gliedmaßen wieder regeneriert. Auch wenn man natürlich jegliche Verletzungen der Spinne vermeiden sollte ist der Verlust eines Beines für das Tier also nicht so tragisch da diese nachwachsen.

Verhalten im Terrarium:

Im Terrarium selbst bleibt P. regalis ihrer Nachtaktivität treu. Erst einige Stunden nach abschalten der Beleuchtung bekommt man die Tiere zu Gesicht. Auch sonst sind die Tiere nicht gerade sehr aktiv, so sieht man sie manchmal nur alle paar Tage. Die meiste Zeit verbringen die Tiere geschützt in ihrer Wohnhöhle.

Dem Halter Gegenüber stellen die Tiere sich als wenig aggressiv dar, trotz dem sollte man sich immer ihres starken Giftes bewusst sein. Bei Arbeiten am oder im Terrarium versucht die Spinne immer als erstes in ihre Wohnhöhle zu flüchten. Gelingt ihr das nicht stellt sie ihren Vorderkörper auf um mit den Warnfarben der Unterseite zu drohen. Dazu kann sie zischende Laute ausstoßen um ihr Missfallen kund zu tun. Erst wenn die Vogelspinne keinen Ausweg mehr sieht und sich zu sehr in die Enge gedrängt fühlt beist sie auch wirklich zu. Dies geschieht dann aber sehr schnell und sehr genau. Allerdings sind derartige Bissunfälle in 99% der Fälle einem Fehlverhalten des Halters zuzuschreiben und bei sorgsamen Umgang mit den Tieren ohne Probleme zu vermeiden.




Erwerb:


Auf Grund der starken Ausfuhrbestimmungen aus den Herkunftsländern ist ein Auftauchen von Wildfängen im Handel äußerst unwahrscheinlich. Für den Erwerb von Nachzuchten kommen also nur drei Bezugsquellen in Frage.

Beim Erwerb im Zoofachgeschäft muss man genau aufpassen. Es gibt sehr gute und auch äußerst schlechte ihrer Art. Kriterien für den Kauf können dabei der Zustand der Tiere (sind sie gut genährt, sind sie aktiv und wehrhaft wenn sie aus dem Terrarium genommen werden, ...), der Zustand der Anlagen im Geschäft (werden die Spinne in einem Artgerechten Behälter gepflegt, passen Luftfeuchte und Temperatur, sind die Becken sauber und gepflegt, ...) sowie der Kenntnisstand der Verkäufer (Kann der Verkäufer Aussagen über die Haltung der Tiere, ihre Pflegemaßnahmen, ihre Herkunft und ihr Alter machen oder ist der Verkäufer nur daran interessiert möglichst schnell uns viel zu verkaufen) sein.

Der Erwerb auf einer Tierbörse. Vorteil ist man kann sich vor dem Kauf der Tiere genau umschauen und sich die gewünschten Tiere aussuchen. Zumeist ist der Verkäufer auch der Züchter und man kann nebenbei ein paar gute Tipps abfassen. Allerdings werden die Tiere auf der Börse unter beengten Platzverhältnissen ausgestellt. Das macht es schwer den Gesundheitszustand der Tiere sicher einzuschätzen und bedeutet außerdem Stress für die Spinnen.

Der Kauf direkt beim Züchter bietet sicher die beste Option. Erstens bekommt man die Tiere vorher in ihrem bisherigen Umfeld zu Gesicht und kann die Haltung entsprechend anpassen. Zweitens hat man einen Ansprechpartner der in den meisten Fällen bei Problemen gerne bereit ist zu helfen. Privat hat ein Züchter auch zumeist mehr Zeit sich intensiv um Fragen des Käufers zu kümmern, so das am Ende dieses Kaufes alle Fragen beseitigt werden können und einer erfolgreichen Haltung nichts im Wege steht.

Fazit:

Poecilotheria regalis gehört nach meiner Meinung sicher zu den schönsten Arten von baumbewohnenden Vogelspinnen. Wer also damit leben kann das sich dieses große Juwel der Vogelspinnen seltener blicken lässt bekommt dafür einen interessanten und sehr schönen Pflegling.

Als Einsteigertier sind die Spinnen aber trotz der ruhigen Art nur bedingt zu empfehlen. Nur wer sich immer des potenten Giftes bewusst ist und seinen Umgang mit den Tieren dementsprechend ausrichtet sollte sich diese anschaffen. Ein wenig Erfahrung mit weniger giftigen Vogelspinnen ist dabei sicher hilfreich.

Ansonsten gibt es, auf Grund der sozialen Art der Spinnen, vor allem bei der Nachzucht und Aufzucht viele interessante Dinge für Hobbyterraristiker zu entdecken. Da P. regalis ansonsten einfach zu pflegen und ihre Ansprüche leicht zu erfüllen sind wird man viel Freude an den Tieren haben.
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